Unter den ersten Schwestern der Tutzinger Missionsbenediktinerinnen, die 1901 nach Peramiho kamen, war bereits eine Krankenschwester. Sie begann schon bald mit dem Aufbau einer Krankenpflege. 1923 wurden die ersten Hütten für stationäre Patienten gebaut. Mit der Ankunft der ersten Schwesternärztin 1949 wurde das Krankenhaus offiziell anerkannt.
Heute werden im St. Joseph's Mission Hospital jährlich 17.000 Patienten stationär behandelt, davon über 3.000 wegen anstehender Geburt. Dazu kommen etwa 120.000 ambulante Patienten. Von 1980 bis 1994 konnte das Krankenhaus mit Hilfe von MISEREOR in drei Phasen ausgebaut werden, so dass es heute über 420 Betten verfügt. 300 Mitarbeiter/innen sind jetzt dort tätig. Auf die Fortbildung wird besonderer Wert gelegt, ebenso auf die Zusammenarbeit mit den zahlreichen zugeordneten Basisgesundheitsdiensten.
Seit 1960 verfügt das Hospital auch über eine Augenabteilung. Mit Materiallieferungen und Ausbildungsbeihilfen konnte die angeschlossene Optikwerkstatt durch die aa/D unterstützt werden.
Wie in anderen afrikanischen Regionen ist die Armut besonders unter der Landbevölkerung sehr groß. Mittellose Patienten können sich darum keine notwendigen Augenbehandlungen leisten. In Zusammenarbeit mit der Krankenhausleitung hat darum die aa/D einen Verfügungsfond eingereichtet, aus dem die Behandlungen bezahlt werden können. Mehr als die Hälfte aller blindheitsgefährdeten Augenkranken leiden an Grauem Star (Katarakt). Eine Katarakt-Operation kostet im Durchschnitt 30,00 Euro - Medikamente und Verbandsmaterial eingeschlossen. Die Missionsschwestern sind glücklich, dass sie mit dieser Hilfe jeden Bedürftigen behandeln können und keinen abzuweisen brauchen.
| Aktueller Bedarf: Jährlicher Bedarf: |
ca. 2.500,00 Euro für Autorefraktometer ca. 5.000,00 Euro |
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Kennwort: EAT 04 Peramiho