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Kurze Entwicklungsgeschichte

2000-2009

2009 In der Clinique St. Matthieu in Nkongsamba / Kamerun kann die gute Zusammenarbeit mit Frau Dr. Herz fortgesetzt werden. Einer großen Anzahl Augenkranker konnte dank zahlreicher Spender zu besserem Sehen verholfen werden.

Die Umbau- und Renovierungsarbeiten der Ambulanz des St. Anthony's Hospital in Dzodze / Ghana wurden abgeschlossen. Die top-up-Zahlung für den dort tätigen Arzt Dr. William von monatlich € 150,-- übernahm weiterhin die GenoGyn-Rheinland.

Den Abschluss der Bauarbeiten einer Optikwerkstatt in Nhotakota / Malawi verzögerten sich durch immer wieder heftig auftretende Regenfälle. Jetzt ist der Bau mitsamt Einrichtung abgeschlossen. Derzeit wird an einer Lösung zur Stromversorgung der Einrichtung gearbeitet.

Ein Großteil der Neubauten für die Disabled Trade School / Home Eikwe / Ghana ist abgeschlossen. Hier sollen bald, dank der finanziellen Hilfe des BMZ, der HIT-Stiftung und vieler Spender, zahlreiche körperbehinderte Jugendliche eine handwerkliche Ausbildung erhalten, um so eine entsprechend ihren Fähig- und Fertigkeiten eigenständige Zukunft zu haben.

Die Augenambulanz in Augenstation in Ouagadougou / Burkina Faso verfügt über einen staatlich finanzierten Augenarzt. Die Einrichtung arbeitet selbständig und benötigt nur noch punktuell Hilfestellung.

Die Bauarbeiten zum neuen Augenzentrum in Fada N'Gourma / Burkina Faso sind im Wesentlichen abgeschlossen. z. Z. werden Einrichtungsgegenstände beschafft. Die augenärztliche Betreuung übernimmt, mit finanzieller Unterstützung der aa/D, "Licht für die Welt."

Spenden für Getreidekauf und Medikamente sicherten in der Diözese Fada vielen Familien nach der durch die Flutkatastrophe hervorgerufen Hungersnot ein Überleben.

In Mopti / Mali soll ein Augenzentrum nach Vorbild in Diébougou errichtet werden. Der Antrag auf Finanzierung liegt dem BMZ vor.

Die Krankenstation mit Augenabteilung in Maradi / Niger ist fertig gestellt und wartet auf die Inbetriebnahme durch von der aaD ausgebildetes Personal.

Nachdem in Atakpamé / Togo die Krankenstation gut von der Bevölkerung angenommen wurde, soll jetzt ein Schwesterhaus errichtet werden. Es hat sich als notwendig herausgestellt, dass die Station auch nachts von Schwestern besetzt ist. Der entsprechende Antrag befindet sich im Prüfverfahren beim BMZ.

Montessori-Schule und -Kindergarten in Gumyoko / Ghana können in die Selbstständigkeit entlassen werden.
2008 In der Clinique St. Matthieu in Nkongsamba / Kamerun konnte das Bettenhaus fertig gestellt werden. Durch eine Brunnenbohrung verbesserte sich die Wasserversorgung.

Im St. Anthony's Hospital in Dzodze / Ghana konnte mit dem Erweiterungsbau und der Renovierung der alten Ambulanz im Herbst begonnen werden. Die Hauptlast der Finanzierung trägt dabei das BMZ. Der Arzt Dr. William konnte weiter mit einem top-up auf sein Gehalt, gezahlt von der Genogyn Rheinland, dazu bewogen werden, seine Arbeit an diesem Krankenhaus fort zu setzen.

Ein Antrag beim BMZ und deren Zusage machte den Bau einer Optikwerkstatt in Nhotakota / Malawi möglich. Diese ist dem örtlichen Krankenhaus angeschlossen. Initiiert hat dies der Verein "Brillenwerk Malawi e.V." in Klingenmünster.

In Eikwe / Ghana wird die schon bestehende Ausbildungsstätte für junge körperlich behinderte Menschen ausgebaut. Ein Antrag an das BMZ wurde genehmigt, eine Fachkraft zur Beratung für Konzept- Lehrplan- und Organisationsentwicklung nahm ihre Arbeit auf.

Die Renovierung der Augenstation in Ouagadougou / Burkina Faso wurde unterstützt, ebenso die Fortbildung eines staatlichen Augenarztes. Für Einzelfallhilfen wurden finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt.

In Fada N'Gourma / Burkina Faso begann der Aufbau einer Augenstation. Einheimische Augenärzte vom Augenzentrum in Zorgho, betrieben von "Licht für die Welt", sollen dort Operationen durchführen.

Die Augenstation in Diébougou / Burkina Faso wurde in die Selbstständigkeit entlassen, denn lokale Augenärzte operieren dort seit 2007. Mit "Licht für die Welt", die die Augenstation unterstützt, ist eine Zusammenarbeit geplant.

Die Augenstation in Maradi / Niger wurde fertig gestellt. Die medizinische Ausrüstung muss noch folgen. Ein Augenarzt aus einem staatlichen Krankenhaus wird dort zwei Tage pro Woche operieren. Zwei Augenpfleger sind in Ausbildung.

Die Zinserträge aus der Stiftung WEITER SEHEN ermöglichten die Aus- bzw. Weiterbildung von 5 Montessorilehrerinnen und -erzieherinnen in Ghana, die Zusatzausbildung eines Augenkrankenpflegers und einer Fachberaterin im Bereich HIV / Aids, beide in Uganda.
2007 Die Armenklinik in Calavi / Benin wird fertig gestellt und eingeweiht.

Die in Ouagadougou / Burkina Faso aufgebaute Augenklinik funktioniert mit 300 - 400 Patienten/Tag unabhängig und eigenständig.

Die Augenstation in Diébougou / Burkina Faso wird weiterhin unterstützt, u. a. mit einem zusätzlichen Kraftfahrzeug zur Unterstützung der mobilen Einsätze.

In Maradi / Niger beginnt der Aufbau einer Dispensaire (Ambulanz) mit Augenstation.

Weitere Aktivitäten von Aktionsgruppen werden unterstützt, wie beispielsweise der Aufbau eines Tischler-Ausbildungszentrums in Gbi-Atabu / Ghana. Inhaltlich soll die Konzentration auf Ausbildung und Stärkung einheimischen Personals weiter intensiviert werden.

Der Verein sieht auch in der Weckung eines größeren öffentlichen Interesses an Afrika eine wichtige Aufgabe. Die africa action / Deutschland e.V. wird Mitglied im NRW Länderforum Ghana und nimmt an der feierlichen Unterzeichnung der Länderpartnerschaft Ghana-NRW in Bonn teil.

Ebenso tritt sie der Aktion "GEMEINSAM FÜR AFRIKA" bei und fördert eine bessere Vernetzung der 41 Aktionsgruppen und korporativen Mitglieder. Im Besondern sollen jedoch die Veranstaltungen zum 25-jährigen Jubiläum der africa action / Deutschland e.V. im Jahr 2008 hierfür genutzt werden.

Durch die Zinserträge aus der Stiftung WEITER SEHEN ist es möglich, 8 Afrikanern eine Aus- bzw. Weiterbildung in ihrem Land zu ermöglichen. In der Öffentlichkeitsarbeit zeigt auch der Wiesbadener Freundeskreis mit zahlreichen Aktivitäten viel Kreativität und Engagement. Der Leiter des Wiesbadener Freundeskreises Reinhard Rosenbusch übergibt sein Amt an Henning Arendt.
2006 In Ghana wird am St. Agatha's Commercial College für Mädchen in Hohoe ein Wasch- und Toilettenhauses fertig gestellt.

Das St. Anthony's Krankenhaus in Dzodze geht eine Partnerschaft mit der Genogyn Rheinland ein.

Die Clinique St. Matthieu in Nkongsamba / Kamerun erwirbt ein Haus zum Umbau in ein zusätzliches Bettenhaus.

In Tabora / Tansania beginnt der Aufbau einer Einrichtung zur Töpfer-Ausbildung für blinde Menschen.

In Calavi / Benin wird mit dem Bau einer Krankenstation begonnen.

Neben den direkten Projekten werden nun auch die Aktivitäten der Aktionsgruppen in den Verein integriert. Projekte wie beispielsweise der Aufbau einer Montessori Schule in Gumyoko, der Bau von Klassenräumen für geistig behinderte Kinder in Tamale und in Sekondi werden beraten und unterstützt. Für die Arbeit in Ghana wurde die einheimische Fachkraft, Dinah D. Kwadade, gewonnen.

In Deutschland steigt die Mitgliederzahl auf 230, und Herr Michael Haberkorn wird 2. Vorsitzender. Der Leiter des Wiesbadener Teils der africa action / Deutschland e.V. (Freundeskreises Wiesbaden) und Vorstandsmitglied Werner Bardenhewer tritt zurück und übergibt sein Amt an Reinhard Rosenbusch.
2005 Die africa action / Deutschland e.V. hat nun Kontakte zu Projektpartnern in 10 afrikanischen Ländern. Die Mother Ecclesiae School & Community Clinic in Sokode /Ghana geht eine Partnerschaft zur Ghana Kinderhilfe e.V. in Dortmund und die Realschule Kerpen ein. Für das Beratungszentrum für Eltern behinderter Kinder in Sokode / Ghana wird eine neue Projektvereinbarung für weitere zwei Jahre geschlossen.

In Burkina Faso wird die Augenklinik in Ouagadougou weiter unterstützt und der Ausbau in Diébougou weiter voran getrieben. Zur Prophylaxe beginnt dort ein Schuluntersuchungsprogramm, bei dem die Augen aller Zweitklässler der Region untersucht werden und Vitamin-A-Kapseln verteilt werden. Ein Kooperationsvertrag für 3 Jahre wird geschlossen.

Es finden mehrere Optiker- und Augenarzteinsätze in Burkina Faso und Kamerun statt. Die umfangreichen Brillensammlungen werden zugunsten der einheimischen Produktion eingestellt. Die neue Konzentration auf Ausbildung von Personal und weitestgehender Beschaffung von Sachgütern vor Ort stellt einen Meilenstein dar. Ausbildungsbeihilfen leistet die Stiftung "Weiter Sehen".

Die africa action / Deutschland e.V. und der "Eine Welt Laden" ziehen in die Südweststraße im Herzen Bergheims um. Christine Knoop wir stellvertretende Vorsitzende und trägt maßgeblich zur Überarbeitung der Homepage mit neuem Newsletter bei.
2004 In Ouagadougou (Burkina Faso) wird die Père Goarnisson Augenklinik eingeweiht und mit einem Medikamentenlager versehen. Eine mobile Augenklinik wird eingerichtet und in Burkina Faso eingesetzt. In Sokode (Ghana) wird eine Schul- und Dorfklinik, in Viepe-Aflao (Ghana) eine Jugend-Kfz-Ausbildungswerkstatt erbaut und eingerichtet. Das Optical Technician Training Institute (OTTI) in Oyoko (Ghana) wird an das ghanaische Gesundheitsministerium übergeben.
Klaus Jahn wird Vorsitzender, Ferdinand Reinke stellvertretender Vorsitzender.
2003 Die Ghana Action wird in africa action / Deutschland e.V.(aa/D) umbenannt und die Satzung geändert. In Akwatia (Ghana) und Nkongsamba (Kamerun) wird der Aufbau von Augenkliniken und Optikwerkstätten unterstützt. In Sokode (Ghana) wird eine Schul- und Dorfklinik erbaut, in Díebougou (Burkina Faso) wird das Augenzentrum eingeweiht und eine mobile Augenklinik in Dienst genommen. In Oyoko (Ghana) wird der erste Ausbildungskurs für Optiktechniker erfolgreich abgeschlossen. Die Aktion besteht 20 Jahre. Martin J. Wilde wird Vorsitzender, Walter J. Zielniok Ehrenvorsitzender.
2002 In Fodome-Helu und Nyagbo (Ghana) werden Dorfkliniken, in Hohoe (Ghana) eine Schulklinik erbaut. In Calavi (Benin) wird ein Gesundheitszentrum unterstützt. In Zusammenarbeit mit der Care & Concern Action Group wird in Sokode (Ghana) eine Beratungsstelle für Eltern behinderter Kinder eingerichtet. In Ouagadougou (Burkina Faso) wird die Père Goarnisson-Augenklinik (älteste Augenklinik der Sahelzone) mit Labor sowie eine Optikwerkstatt renoviert und völlig neu ausgestattet. In Kpando (Ghana) wird ein mobiles Team zur Blindheitsbekämpfung ausgestattet. Die Stiftung WEITER SEHEN zur Ausbildung einheimischer Fachkräfte wird gegründet; Dr. Jürgen Rüttgers MdL wird Kuratoriumsvorsitzender.
2001 In Diébougou (Burkina Faso) werden in einem Behindertenzentrum mit BMZ-Hilfe eine Augenklinik und Optikwerkstatt gebaut und eingerichtet. Zwei Optiklehrlinge beginnen die Ausbildung in Oyoko (Ghana). Die Kampagne “Augenlicht” zur Blindheitsverhütung wird fortgesetzt.
2000 Die GA/D organisiert zusammen mit dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) und dem Westf. Kinderdorf Oyoko eine staatlich anerkannte Ausbildung für Optiktechniker in Ghana und richtet eine Ausbildungswerkstätte ein. Die Optikmeisterin Gabriele Plasa nimmt ihre Arbeit als Ausbildungsleiterin auf. Die erste Gruppe von 20 Studenten wird ausgebildet. Die Kampagne “Augenlicht” wird fortgeführt. In Likpe-Bakua (Ghana) entsteht die dritte Jugendwerkstatt mit BMZ-Hilfe.

1993-1999

1999 Fachleute aus verschiedenen Bereichen stellen sich ehrenamtlich der GA/D im Fachberaterkreis zur Verfügung. Die Servicestelle für optischen und ophthalmologischen Bedarf (SOOB) nimmt ihre Tätigkeit auf. Augenärzte und Optiker werden zu Kurzzeiteinsätzen eingeladen. Für Sonderpädagogen und Sozialpädagogen werden Semesterpraktika nach Ghana vermittelt.
1998 Die GA/D beteiligt sich unter dem Motto ”Schenk einem Blinden das Augenlicht” an der weltweiten Kampagne zur Bekämpfung des Grauen Star. In Bolgatanga (Ghana) ersteht eine neue Optikwerkstatt, in der Gehörlosenschule in Jamasi (Ghana) eine Schulklinik.
1997 Walter J. Zielniok erhält aus der Hand des Landrates für den Erftkreis das vom Bundespräsidenten verliehene Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. In Fodome-Helu und Gbi-Atabu (Ghana) werden mit BMZ-Hilfe Jugendwerkstätten gefördert zur Bekämpfung der Landflucht.
1997 Namens - und Satzungsänderung / Vorstandserweiterung: GHANA ACTION /Deutschland e.V. (GA/D) / Vereinszweck: Hilfe für Blinde und andere Behinderte in Afrika.
1994 Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen in Berlin (DZI) empfiehlt die GA erstmals als förderungswürdig und erkennt ihr das Spendensiegel zu.
1993 Die GA richtet im Regierungskrankenhaus in Keta (Ghana) die erste Augenklinik ein. Es folgen Augenkliniken in Battor, Dodi-Papase und Effiduase-Oyoko (alle Ghana). Weitere Augenkliniken in Äthiopien und Tanzania werden unterstützt.

1980-1986

1986 Die Ghana-Aktion e.V. (GA) wird beim Amtsgericht Bergheim eingetragen (VR 413) und vom Finanzamt als gemeinnützig und mildtätig anerkannt. Vorsitzender: Walter J. Zielniok, stellv. Vors.: Willi Biergans †, Schatzmeister: Gerhard Zimmer † In der Folgezeit entstehen eine Reihe von Gemeinde-, Schul- und Jugendpartnerschaften in Münster, Dortmund, Lippstadt, Frechen, Bergheim, Schwerte, Essen. Einzelpersonen schließen sich zu Aktions- oder Partnergruppen für Projektpartnerschaften zusammen und fördern gemeinnützige Projekte. In den folgenden Jahren werden neben dem Schwerpunktland Ghana auch kleinere Projekte gefördert in Äthiopien, Angola, Tansania, Sambia, Uganda, Niger.
1983 Walter J. Zielniok besucht Ghana und überbringt zusammen mit Pater Cramers zwei Spendenautos nach einer Trans-Saharafahrt für die Optikwerkstatt und einen Konvent afrikanischer Schwestern. Die ersten Vereinsaktivitäten beginnen.
1980 In Bergheim, Elsdorf, Wuppertal u.a. Orten beginnt ein Freundeskreis, Optikmaterial und Gebrauchtbrillen zu sammeln zur Unterstützung von NEW LOOK Optical Works.

1979

1979 In Keta-Dzelukope (Ghana) entsteht durch den holländischen Afrikamissionar P.Joseph Cramers SMA die erste gemeinnützige Optikwerkstatt in Ghana (NEW LOOK Optical Works) mit ausschließlich afrikanischen Mitarbeitern.

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