| 2010 | Aktivitäten im anglophonen Bereich: Clinique St. Matthieu in Nkongsamba / Kamerun Eine große Anzahl verarmter Augenkranker konnte durch einen von Spendern gespeisten Verfügungsfonds augenärztlich versorgt werden. Frau Dr. Herz hat die Klinik weiter ausgebaut, um noch mehr Patienten versorgen zu können. Sie wird auch von deutschen Augenärzten regelmäßig unterstützt. St. Agatha's Commercial College in Hohoe / Ghana Stipendien für bedürftige Studenten des Kollegs und Unterhaltshilfe für den Schwesternkonvent. Die Schule bekam Dank des Erzbistums Köln in Höhe von € 10.880 ein neues Schuldach. Gehaltszuschuss für Allgemeinmediziner am St. Anthony's Hospital in Dzodze / Ghana Die GenoGyn Rheinland unterstützte weiterhin das St. Anthony's Hospital in Dzodze / Ghana durch ein monatliche Gehaltszuzahlung an den Arzt Dr. William (€ 150). Der Um- und Erweiterungsbau einer Ambulanz ist abgeschlossen. Im Dezember wurde er anlässlich des 50jährigen Bestehens des Krankenhauses offiziell eingeweiht. Die Stiftung WEITER SEHEN konnte wieder die seit 2009 anfallenden Kosten für die Aus- und Weiterbildung von vier Fachkräften der Klinik übernehmen. Ein Container mit Krankenhausbetten und Nachtschränkchen (Universitätskliniken Bonn), Ultraschallgeräten und kleineren medizinischen Geräten (Spenden von niedergelassenen Ärzten) konnte wieder, Dank der finanziellen Unterstützung der GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) an das Krankenhaus geschickt werden. Bau einer Apotheke und Dispensaire für das St. Josephs Hospital Nkwanta / Ghana Im Mai 2010 wurde mit dem ca. € 60.000 teuren Projekt für Bau und Einrichtung einer Apotheke für das St. Josephs Hospital in Nkwanta / Ghana begonnen. Das BMZ bewilligte einen 75%igen Zuschuss. Ausbildung der Krankenhausleitung für das St. Johns of God Hospital Duayaw Nkwanta / Ghana Die Stiftung WEITER SEHEN hat die Finanzierung der dreijährigen Ausbildung von Sister Comfort zur Krankenhausleiterin an der Universität in Accra übernommen. Krankenhausbetten für Entbindungsstation im Catholic Hospital in Battor / Ghana Die neue Entbindungsstation konnte 25 gebrauchte Krankenhausbetten erhalten. Damit müssen die werdenden bzw. jungen Mütter nicht mehr auf Matratzen auf dem Boden liegen. Bau einer Optikerwerkstatt in Nhotakota / Malawi Die Optikerwerkstatt konnte mit ihrem Neubau in Betrieb gehen. Der Vorsitzende unseres Partnervereins in diesem Projekt, des "Brillenwerk e.V.", war bei der feierlichen Einweihung persönlich anwesend. Ausbau der "Trade School/Home for the Disabled" in Eikwe / Ghana Die offizielle Einweihung des neu geschaffenen Ausbildungszentrums in Eikwe, der Trade School/Home for the Disabled, fand am 15. Dezember 2010 statt. Es ist eine Einrichtung für sozial benachteiligte und körperlich behinderte Jugendliche, in der in vier Berufszweigen ausgebildet wird. Die Einrichtung umfasst Unterkünfte und Werkstätten mit adäquater Ausstattung sowie ein Wohnhaus für Lehrer. Das BMZ übernahm 75% der Kosten. Außerdem wurde durch eine Fachkraft eine Strukturierung der administrativ-organisatorischen Arbeit der Einrichtung, die schrittweise Entwicklung eines nachhaltigen Ausbildungskonzeptes und die Strategieentwicklung zur finanziellen Nachhaltigkeit der Einrichtung erarbeitet. Beabsichtigt ist, dieses Konzept auch auf andere potenzielle berufliche Ausbildungszentren zu übertragen, um zur Integration von körperlich behinderten Jugendlichen zu ermutigen, das Personal entsprechend zu schulen und die Einrichtungen durch Anpassungsmaßnahmen (Bereitstellung rollstuhlgerechter Rampen etc.) auf die integrative Ausbildung der bisher im Land nahezu unberücksichtigten Zielgruppe vorzubereiten. Unterstützung für Abiturienten der Shashemane Catholic School for the Blind in Äthiopien Durch eine Bayrische Pfarrgemeinde, verschiedene Privatspenden und das Katholische Blindenwerk konnten seit 2008 jährlich ca. € 5.000 als Unterstützung für Abiturienten der Shashemane Catholic School for the Blind in Äthiopien geleistet werden. Aktivitäten im frankophonen Bereich: Sainte Elisabeth de la Trinité Armenklinik in Calavi / Benin Medikamentenfond in Höhe von € 5.000, da die Armut immer mehr wächst. Es ist das Ziel der Schwestern, niemanden abzuweisen, der die Behandlung nicht bezahlen kann. Augenambulanzkrankenhaus in Ouagadougou / Burkina Faso Das von uns Anfang 2000 in der Hauptstadt Ouagadougou völlig renovierte und weitgehend sanierte Ambulanzkrankenhaus J. L. Goarnisson arbeitet eigenständig und verfügt über einen lokalen Augenspezialisten. Regelmäßige Subsidien sollen die Behandlung für arme Bevölkerungsschichten erschwinglich machen. Im Berichtszeitraum wurde die Einrichtung jedoch von einer Flutkatastrophe hart getroffen. Die aa/D hat bei der Beseitigung der Schäden sowie bei der Anschaffung eines Stromgenerators unterstützt. Dispensaire in Fada N'Gourma / Burkina Faso In Fada N'Gourma / BF entstand in Trägerschaft der dortigen Diözese ein neues Augenzentrum, mit finanzieller Unterstützung des BMZ. Die Klinik nahm die Arbeit mit Untersuchungen und ersten Operationen auf. Die augenärztliche Betreuung dieser Einrichtung wird durch "Licht für die Welt" sichergestellt. Derzeit finden kleinere Nachbesserungen in Bezug auf Ausstattung und zeitweise Unterstützung zu den laufenden Kosten statt. Augenstation in Diébougou / Burkina Faso Die Klinik arbeit eigenständig. Es ist geplant, zukünftig bei Bedarf Zuschüsse für Operationen und Behandlungen zu gewähren. Fortgesetzt wird die Ausbildung eines Priesters vom Krankenpfleger zum Augenkrankenpfleger bis 2011 sowie Ausbildung eines früheren Seminaristen zum Arzt und Augenarzt. Die Zusammenarbeit mit Licht für die Welt, seit 2008, hat sich auch im Berichtszeitraum weiter bewährt. Unterstützung der Ausbildung von Augenärzten für Burkina Faso Zusammen mit Licht für die Welt unterstützt die aa/D seit Ende 2009 die Ausbildung von drei Ärzten, die in den ländlichen Regionen von Burkina Faso eingesetzt werden sollen. Diese Ausbildungskosten belaufen sich für vier Jahre auf € 60.000 pro Arzt. Die aa/D übernimmt einen Anteil von 50%. Für 2010 ist die Erhöhung der Anzahl der auszubildenden Augenärzte auf fünf geplant. Aufbau eines Waisenhauses in Diébougou / Burkina Faso Die deutsche korporative Gruppe Assistance Humanitaire konnte die Eröffnung des 1. Teils des Waisenhauses für Jungen feiern, ihr Einschulungsprogramm und die Schuluntersuchungen wurden fortgesetzt, Schulkindern konnten Solarlampen überreicht werden. Beschaffung eines Fahrzeugs für mobile Ambulanz. Aufbau einer Augenstation mit Operationssaal und Optikwerkstatt in Sévaré bei Mopti / Mali Der Bau der Augenstation hat im Juni 2010 begonnen, nach Genehmigung des Antrages zur Förderung an das BMZ. Auch die Einrichtung soll zeitnah beschafft werden. Parallel dazu wurde die Ausbildung einheimischen Personals gefördert durch die Ausbildung von Krankenpflegekräften oder Augenkrankenpflegern, die Ausbildung eines Arztes, Weiterbildung eines Augenarztes etc, oft mit finanzieller Förderung durch die Stiftung WEITER SEHEN. Aufbau eines Augenzentrums in Maradi / Niger Der im Jahr 2008 begonnene Bau mit Ausstattung des Augenzentrums in Maradi / Niger wurde fertig gestellt. Aufgrund der schwierigen Situation im Niger kamen unerwartete zusätzliche Kosten hinzu. Die Projektmittel sind vollständig aufgebraucht. Da für eine Übergangszeit noch Personalkosten teilfinanziert werden müssen, wird weitere finanzielle Unterstützung benötigt. Aufbau des Sozialzentrums Catherine in Maradi / Niger Über eine Projektpatenschaft der Familie Becker werden seit nunmehr zwei Jahren Novizinnen beim Aufbau des Sozialzentrums Catherine am Rand der Wüste in Maradi / Niger unterstützt. Zunächst entstand eine Grundstücksmauer, und Novizinnen wurden entsprechend ausgebildet. Nun soll sukzessive ein Getreidesilo sowie die Lagerung und Ausgabe von Lebensmittel für Mütter und Kinder unterstützt werden. Geplant sind weiter: Schule, Waisenhaus, Medikamentenlager und Ausbildungsmaterialien. Schwesternwohnheim für Krankenstation in Atakpamé / Togo Die 2008 entstandene Entbindungs- und Krankenstation in Atakpamé / Togo, finanziert mit Hilfe des korporativen Mitgliedes, dem Verein "Togo Neuer Horizont e.V." und der Unterstützung des BMZ, benötigt aufgrund der hohen Auslastung ein neues Schwesternwohnheim. Das BMZ hat eine Kostenübernahme von € 70.000 zugesichert. |
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| 2009 | In der Clinique St. Matthieu in Nkongsamba / Kamerun kann die gute Zusammenarbeit mit Frau Dr. Herz fortgesetzt werden. Einer großen Anzahl Augenkranker konnte dank zahlreicher Spender zu besserem Sehen verholfen werden. Die Umbau- und Renovierungsarbeiten der Ambulanz des St. Anthony's Hospital in Dzodze / Ghana wurden abgeschlossen. Die top-up-Zahlung für den dort tätigen Arzt Dr. William von monatlich € 150,-- übernahm weiterhin die GenoGyn Rheinland. Den Abschluss der Bauarbeiten einer Optikwerkstatt in Nhotakota / Malawi verzögerten sich durch immer wieder heftig auftretende Regenfälle. Jetzt ist der Bau mitsamt Einrichtung abgeschlossen. Derzeit wird an einer Lösung zur Stromversorgung der Einrichtung gearbeitet. Ein Großteil der Neubauten für die Disabled Trade School / Home Eikwe / Ghana ist abgeschlossen. Hier sollen bald, dank der finanziellen Hilfe des BMZ, der HIT-Stiftung und vieler Spender, zahlreiche körperbehinderte Jugendliche eine handwerkliche Ausbildung erhalten, um so eine entsprechend ihren Fähig- und Fertigkeiten eigenständige Zukunft zu haben. Die Augenambulanz in Augenstation in Ouagadougou / Burkina Faso verfügt über einen staatlich finanzierten Augenarzt. Die Einrichtung arbeitet selbständig und benötigt nur noch punktuell Hilfestellung. Die Bauarbeiten zum neuen Augenzentrum in Fada N'Gourma / Burkina Faso sind im Wesentlichen abgeschlossen. z. Z. werden Einrichtungsgegenstände beschafft. Die augenärztliche Betreuung übernimmt, mit finanzieller Unterstützung der aa/D, "Licht für die Welt." Spenden für Getreidekauf und Medikamente sicherten in der Diözese Fada vielen Familien nach der durch die Flutkatastrophe hervorgerufen Hungersnot ein Überleben. In Mopti / Mali soll ein Augenzentrum nach Vorbild in Diébougou errichtet werden. Der Antrag auf Finanzierung liegt dem BMZ vor. Die Krankenstation mit Augenabteilung in Maradi / Niger ist fertig gestellt und wartet auf die Inbetriebnahme durch von der aa/D ausgebildetes Personal. Nachdem in Atakpamé / Togo die Krankenstation gut von der Bevölkerung angenommen wurde, soll jetzt ein Schwesterhaus errichtet werden. Es hat sich als notwendig herausgestellt, dass die Station auch nachts von Schwestern besetzt ist. Der entsprechende Antrag befindet sich im Prüfverfahren beim BMZ. Montessori-Schule und -Kindergarten in Gumyoko / Ghana können in die Selbstständigkeit entlassen werden. |
| 2008 | In der Clinique St. Matthieu in Nkongsamba / Kamerun konnte das Bettenhaus fertig gestellt werden. Durch eine Brunnenbohrung verbesserte sich die Wasserversorgung. Im St. Anthony's Hospital in Dzodze / Ghana konnte mit dem Erweiterungsbau und der Renovierung der alten Ambulanz im Herbst begonnen werden. Die Hauptlast der Finanzierung trägt dabei das BMZ. Der Arzt Dr. William konnte weiter mit einem top-up auf sein Gehalt, gezahlt von der GenoGyn Rheinland, dazu bewogen werden, seine Arbeit an diesem Krankenhaus fort zu setzen. Ein Antrag beim BMZ und deren Zusage machte den Bau einer Optikwerkstatt in Nhotakota / Malawi möglich. Diese ist dem örtlichen Krankenhaus angeschlossen. Initiiert hat dies der Verein "Brillenwerk Malawi e.V." in Klingenmünster. In Eikwe / Ghana wird die schon bestehende Ausbildungsstätte für junge körperlich behinderte Menschen ausgebaut. Ein Antrag an das BMZ wurde genehmigt, eine Fachkraft zur Beratung für Konzept- Lehrplan- und Organisationsentwicklung nahm ihre Arbeit auf. Die Renovierung der Augenstation in Ouagadougou / Burkina Faso wurde unterstützt, ebenso die Fortbildung eines staatlichen Augenarztes. Für Einzelfallhilfen wurden finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. In Fada N'Gourma / Burkina Faso begann der Aufbau einer Augenstation. Einheimische Augenärzte vom Augenzentrum in Zorgho, betrieben von "Licht für die Welt", sollen dort Operationen durchführen. Die Augenstation in Diébougou / Burkina Faso wurde in die Selbstständigkeit entlassen, denn lokale Augenärzte operieren dort seit 2007. Mit "Licht für die Welt", die die Augenstation unterstützt, ist eine Zusammenarbeit geplant. Die Augenstation in Maradi / Niger wurde fertig gestellt. Die medizinische Ausrüstung muss noch folgen. Ein Augenarzt aus einem staatlichen Krankenhaus wird dort zwei Tage pro Woche operieren. Zwei Augenpfleger sind in Ausbildung. Die Zinserträge aus der Stiftung WEITER SEHEN ermöglichten die Aus- bzw. Weiterbildung von 5 Montessorilehrerinnen und -erzieherinnen in Ghana, die Zusatzausbildung eines Augenkrankenpflegers und einer Fachberaterin im Bereich HIV / Aids, beide in Uganda. |
| 2007 | Die Armenklinik in Calavi / Benin wird fertig gestellt und eingeweiht. Die in Ouagadougou / Burkina Faso aufgebaute Augenklinik funktioniert mit 300 - 400 Patienten/Tag unabhängig und eigenständig. Die Augenstation in Diébougou / Burkina Faso wird weiterhin unterstützt, u. a. mit einem zusätzlichen Kraftfahrzeug zur Unterstützung der mobilen Einsätze. In Maradi / Niger beginnt der Aufbau einer Dispensaire (Ambulanz) mit Augenstation. Weitere Aktivitäten von Aktionsgruppen werden unterstützt, wie beispielsweise der Aufbau eines Tischler-Ausbildungszentrums in Gbi-Atabu / Ghana. Inhaltlich soll die Konzentration auf Ausbildung und Stärkung einheimischen Personals weiter intensiviert werden. Der Verein sieht auch in der Weckung eines größeren öffentlichen Interesses an Afrika eine wichtige Aufgabe. Die aa/D wird Mitglied im NRW Länderforum Ghana und nimmt an der feierlichen Unterzeichnung der Länderpartnerschaft Ghana-NRW in Bonn teil. Ebenso tritt sie der Aktion "GEMEINSAM FÜR AFRIKA" bei und fördert eine bessere Vernetzung der 41 Aktionsgruppen und korporativen Mitglieder. Im Besondern sollen jedoch die Veranstaltungen zum 25-jährigen Jubiläum der aa/D im Jahr 2008 hierfür genutzt werden. Durch die Zinserträge aus der Stiftung WEITER SEHEN ist es möglich, 8 Afrikanern eine Aus- bzw. Weiterbildung in ihrem Land zu ermöglichen. In der Öffentlichkeitsarbeit zeigt auch der Wiesbadener Freundeskreis mit zahlreichen Aktivitäten viel Kreativität und Engagement. Der Leiter des Wiesbadener Freundeskreises Reinhard Rosenbusch übergibt sein Amt an Henning Arendt. |
| 2006 | In Ghana wird am St. Agatha's Commercial College für Mädchen in Hohoe ein Wasch- und Toilettenhauses fertig gestellt. Das St. Anthony's Krankenhaus in Dzodze geht eine Partnerschaft mit der GenoGyn Rheinland ein. Die Clinique St. Matthieu in Nkongsamba / Kamerun erwirbt ein Haus zum Umbau in ein zusätzliches Bettenhaus. In Tabora / Tansania beginnt der Aufbau einer Einrichtung zur Töpfer-Ausbildung für blinde Menschen. In Calavi / Benin wird mit dem Bau einer Krankenstation begonnen. Neben den direkten Projekten werden nun auch die Aktivitäten der Aktionsgruppen in den Verein integriert. Projekte wie beispielsweise der Aufbau einer Montessori Schule in Gumyoko, der Bau von Klassenräumen für geistig behinderte Kinder in Tamale und in Sekondi werden beraten und unterstützt. Für die Arbeit in Ghana wurde die einheimische Fachkraft, Dinah D. Kwadade, gewonnen. In Deutschland steigt die Mitgliederzahl auf 230, und Herr Michael Haberkorn wird 2. Vorsitzender. Der Leiter des Wiesbadener Teils der aa/D (Freundeskreises Wiesbaden) und Vorstandsmitglied Werner Bardenhewer tritt zurück und übergibt sein Amt an Reinhard Rosenbusch. |
| 2005 | Die aa/D hat nun Kontakte zu Projektpartnern in 10 afrikanischen Ländern. Die Mother Ecclesiae School & Community Clinic in Sokode /Ghana geht eine Partnerschaft zur Ghana Kinderhilfe e.V. in Dortmund und die Realschule Kerpen ein. Für das Beratungszentrum für Eltern behinderter Kinder in Sokode / Ghana wird eine neue Projektvereinbarung für weitere zwei Jahre geschlossen. In Burkina Faso wird die Augenklinik in Ouagadougou weiter unterstützt und der Ausbau in Diébougou weiter voran getrieben. Zur Prophylaxe beginnt dort ein Schuluntersuchungsprogramm, bei dem die Augen aller Zweitklässler der Region untersucht werden und Vitamin-A-Kapseln verteilt werden. Ein Kooperationsvertrag für 3 Jahre wird geschlossen. Es finden mehrere Optiker- und Augenarzteinsätze in Burkina Faso und Kamerun statt. Die umfangreichen Brillensammlungen werden zugunsten der einheimischen Produktion eingestellt. Die neue Konzentration auf Ausbildung von Personal und weitestgehender Beschaffung von Sachgütern vor Ort stellt einen Meilenstein dar. Ausbildungsbeihilfen leistet die Stiftung "Weiter Sehen". Die aa/D und der "Eine Welt Laden" ziehen in die Südweststraße im Herzen Bergheims um. Christine Knoop wir stellvertretende Vorsitzende und trägt maßgeblich zur Überarbeitung der Homepage mit neuem Newsletter bei. |
| 2004 | In Ouagadougou (Burkina Faso) wird die Père Goarnisson Augenklinik eingeweiht und mit einem Medikamentenlager versehen. Eine mobile Augenklinik wird eingerichtet und in Burkina Faso eingesetzt. In Sokode (Ghana) wird eine Schul- und Dorfklinik, in Viepe-Aflao (Ghana) eine Jugend-Kfz-Ausbildungswerkstatt erbaut und eingerichtet. Das Optical Technician Training Institute (OTTI) in Oyoko (Ghana) wird an das ghanaische Gesundheitsministerium übergeben. Klaus Jahn wird Vorsitzender, Ferdinand Reinke stellvertretender Vorsitzender. |
| 2003 | Die Ghana Action wird in africa action / Deutschland e.V. (aa/D) umbenannt und die Satzung geändert. In Akwatia (Ghana) und Nkongsamba (Kamerun) wird der Aufbau von Augenkliniken und Optikwerkstätten unterstützt. In Sokode (Ghana) wird eine Schul- und Dorfklinik erbaut, in Díebougou (Burkina Faso) wird das Augenzentrum eingeweiht und eine mobile Augenklinik in Dienst genommen. In Oyoko (Ghana) wird der erste Ausbildungskurs für Optiktechniker erfolgreich abgeschlossen. Die Aktion besteht 20 Jahre. Martin J. Wilde wird Vorsitzender, Walter J. Zielniok Ehrenvorsitzender. |
| 2002 | In Fodome-Helu und Nyagbo (Ghana) werden Dorfkliniken, in Hohoe (Ghana) eine Schulklinik erbaut. In Calavi (Benin) wird ein Gesundheitszentrum unterstützt. In Zusammenarbeit mit der Care & Concern Action Group wird in Sokode (Ghana) eine Beratungsstelle für Eltern behinderter Kinder eingerichtet. In Ouagadougou (Burkina Faso) wird die Père Goarnisson-Augenklinik (älteste Augenklinik der Sahelzone) mit Labor sowie eine Optikwerkstatt renoviert und völlig neu ausgestattet. In Kpando (Ghana) wird ein mobiles Team zur Blindheitsbekämpfung ausgestattet. Die Stiftung WEITER SEHEN zur Ausbildung einheimischer Fachkräfte wird gegründet; Dr. Jürgen Rüttgers MdL wird Kuratoriumsvorsitzender. |
| 2001 | In Diébougou (Burkina Faso) werden in einem Behindertenzentrum mit BMZ-Hilfe eine Augenklinik und Optikwerkstatt gebaut und eingerichtet. Zwei Optiklehrlinge beginnen die Ausbildung in Oyoko (Ghana). Die Kampagne “Augenlicht” zur Blindheitsverhütung wird fortgesetzt. |
| 2000 | Die GA/D organisiert zusammen mit dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) und dem Westf. Kinderdorf Oyoko eine staatlich anerkannte Ausbildung für Optiktechniker in Ghana und richtet eine Ausbildungswerkstätte ein. Die Optikmeisterin Gabriele Plasa nimmt ihre Arbeit als Ausbildungsleiterin auf. Die erste Gruppe von 20 Studenten wird ausgebildet. Die Kampagne “Augenlicht” wird fortgeführt. In Likpe-Bakua (Ghana) entsteht die dritte Jugendwerkstatt mit BMZ-Hilfe. |
| 1999 | Fachleute aus verschiedenen Bereichen stellen sich ehrenamtlich der GA/D im Fachberaterkreis zur Verfügung. Die Servicestelle für optischen und ophthalmologischen Bedarf (SOOB) nimmt ihre Tätigkeit auf. Augenärzte und Optiker werden zu Kurzzeiteinsätzen eingeladen. Für Sonderpädagogen und Sozialpädagogen werden Semesterpraktika nach Ghana vermittelt. |
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| 1998 | Die GA/D beteiligt sich unter dem Motto ”Schenk einem Blinden das Augenlicht” an der weltweiten Kampagne zur Bekämpfung des Grauen Star. In Bolgatanga (Ghana) ersteht eine neue Optikwerkstatt, in der Gehörlosenschule in Jamasi (Ghana) eine Schulklinik. |
| 1997 | Walter J. Zielniok erhält aus der Hand des Landrates für den Erftkreis das vom Bundespräsidenten verliehene Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. In Fodome-Helu und Gbi-Atabu (Ghana) werden mit BMZ-Hilfe Jugendwerkstätten gefördert zur Bekämpfung der Landflucht. |
| 1997 | Namens - und Satzungsänderung / Vorstandserweiterung: GHANA ACTION /Deutschland e.V. (GA/D) / Vereinszweck: Hilfe für Blinde und andere Behinderte in Afrika. |
| 1994 | Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen in Berlin (DZI) empfiehlt die GA erstmals als förderungswürdig und erkennt ihr das Spendensiegel zu. |
| 1993 | Die GA richtet im Regierungskrankenhaus in Keta (Ghana) die erste Augenklinik ein. Es folgen Augenkliniken in Battor, Dodi-Papase und Effiduase-Oyoko (alle Ghana). Weitere Augenkliniken in Äthiopien und Tanzania werden unterstützt. |
| 1992 | Die Optiker-Ausbildungswerkstatt in Tororo (Uganda) wird um eine augen-ärztliche Ambulanz und zwei behindertengerechte Mitarbeiterwohnheime erweitert. Im Jinja-Hospital als Außenstelle werden alle 2 Monate Augenoperationen durchgeführt. Wir unterstützen P. Georg Göpfert OP bei der integrativen Beschulung und nachgehenden Hilfe von 26 blinden Schülern in der Missionsschule Nyangao (Tansania). Wir leisten finanzielle und materielle Hilfe für die im Bürgerkrieg völlig zerstörten SIGNUM VITAE Augenprojekte in Addis Abeba (Äthiopien). |
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| 1991 | Beginn von Projektpartnerschaften mit der Blindenschule der Sisters of Charity der Mutter Theresa in Shashemane (Äthiopien) und dem Mary Theresa Hospital in Dodi-Papase (Ghana). Für eine Moskitonetzaktion in der Volta Region in Ghana werden Nähmaschinen und Material geliefert. |
| 1990 | Unterstützung der SIGNUM VITAE-Projekte Augenklinik und Optikwerkstatt in Äthiopien. Lieferung von Medikamenten und medizinischer Ausrüstung an 11 Basisgesundheitsdienste und Hospitäler. Unsere Aktionsgruppen unterhalten 30 Partnerschaftsprojekte in fünf afrikanischen Ländern. |
| 1989 | Satzungsänderung mit Erweiterung des Aufgabengebietes um Basis-gesundheitsdienste zur Vorsorge, Förderung der Ausbildung einheimischer Mitarbeiter, Unterstützung der Bildungsarbeit und gesundheitlicher Aufklärung besonders der Frauen unter der Landbevölkerung. Entsendung der ersten zwei Entwicklungshelfer in das Ausbildungsprojekt Nandom (Ghana) mit Hilfe der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH), Unterstützung des Optiker-Ausbildungsprojektes unseres Mitgliedes Wolfgang Gindorfer in Tororo (Uganda). Sieben Krankenhäuser in Ghana werden mit Medikamenten unterstützt. |
| 1988 | Satzungsänderung mit Erweiterung des Vorstandes um bis zu sieben Mitglieder. Weitere Materialausstattung der drei Optikwerkstätten in Ghana und einer in Tanzania und der Krankenhäuser St. Anthony's Hospital in Dzodze, Governmental Hospital in Keta und St. Joseph's Clinic in Nkwanta (alle Ghana) und der Keta Business School in Keta mit Schreibmaschinen. |
| 1987 | Vorsitzender Walter Zielniok unternimmt nach seiner schweren Erkrankung erstmals mit seiner Schwester Maria Matschke wieder eine Projektreise nach Ghana. In Nandom, Diözese Wa, und in Yendi, Diözese Tamale (beide Ghana), werden mit Hilfe von zwei Mitarbeitern aus Dzelukope weitere NEW LOOK-Optikwerkstätten eingerichtet und mit Maschinen und Material versorgt. Am St. Benedict's Hospital in Ndanda (Tansania) wird ebenfalls eine Optikwerkstatt eingerichtet. |
| 1986 | Die Ghana-Aktion e.V. (GA) wird beim Amtsgericht Bergheim eingetragen (VR 413) und vom Finanzamt als gemeinnützig und mildtätig anerkannt. Vorsitzender: Walter J. Zielniok, stellv. Vors.: Willi Biergans †, Schatzmeister: Gerhard Zimmer † In der Folgezeit entstehen eine Reihe von Gemeinde-, Schul- und Jugendpartnerschaften in Münster, Dortmund, Lippstadt, Frechen, Bergheim, Schwerte, Essen. Einzelpersonen schließen sich zu Aktions- oder Partnergruppen für Projektpartnerschaften zusammen und fördern gemeinnützige Projekte. In den folgenden Jahren werden neben dem Schwerpunktland Ghana auch kleinere Projekte gefördert in Äthiopien, Angola, Tansania, Sambia, Uganda, Niger. |
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| 1983 | Walter J. Zielniok besucht Ghana und überbringt zusammen mit Pater Cramers zwei Spendenautos nach einer Trans-Saharafahrt für die Optikwerkstatt und einen Konvent afrikanischer Schwestern. Die ersten Vereinsaktivitäten beginnen. |
| 1980 | In Bergheim, Elsdorf, Wuppertal u.a. Orten beginnt ein Freundeskreis, Optikmaterial und Gebrauchtbrillen zu sammeln zur Unterstützung von NEW LOOK Optical Works. |
| 1979 | In Keta-Dzelukope (Ghana) entsteht durch den holländischen Afrikamissionar P.Joseph Cramers SMA die erste gemeinnützige Optikwerkstatt in Ghana (NEW LOOK Optical Works) mit ausschließlich afrikanischen Mitarbeitern. |
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