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Kategorie: Bildung

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Wir feiern 20 Jahre Baobab Children Foundation

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AllgemeinBildungGesundheit

Zum Internationalen Tag gegen Genitalverstümmelung #EndFGM

Zwangs- und Mädchenbeschneidung

Die sogenannte “Female Genital Mutilation“ (FGM, dt.: Genitalverstümmelung) wird in 29 Ländern Afrikas, auf der Arabischen Halbinsel und in manchen asiatischen Ländern praktiziert. Die Motive der Beschneidung unterscheiden sich hinsichtlich der kulturellen Praktiken in den verschiedenen Ländern. Das Sicherstellen der Jungfräulichkeit, bessere Chancen auf dem Heiratsmarkt oder spirituelle Reinheit sind verbreitete Begründungen für das Ritual.

Im Projekt Ngoyila PUSH unterstützt die africa action Dorfgemeinschaften im Kampf gegen Zwangs- und Mädchenbeschneidungen in Sierra Leone.

Isata Kamara alias “Mama G” und die von ihr gegründete Organisation Ngoyila versuchen, der Zwangs- und Mädchenbeschneidung durch Aufklärung und Kontrolle entgegenzuwirken. Mehrfach haben sie Zwangs- und Mädchenbeschneidungen verhindert. Auch klärt Ngoyila Frauen und Kinder sowie vulnerable Menschen über ihre Rechte auf und begleitet Betroffene bei den notwendigen rechtlichen Schritten. Ein drittes Wirkungsfeld besteht in der Gründung und Betreuung der Spar-Kreditgruppen: Village Saving and Loan – Gruppen. Ziel ist es, alternative Beschäftigungsprogramme für die Frauen zu schaffen, die die Beschneidungen durchführen, denn ohne Beschneidungsrituale verlieren diese ihre Einkommensgrundlage. Mit den Spar-Kreditgruppen unterstützen wir Beschneiderinnen und helfen ihnen andere Einkommensquellen zu schaffen.

Treffen der Village Saving and Loan – Gruppen.

Treffen der Village Saving and Loan – Gruppen.

Unabhängig von dem Projekt führt Ngoyila weiterhin die Meetings durch und schaltet sich ein, wenn ihnen Gewaltfälle gegen Frauen, Kinder oder andere vulnerable Menschen sowie illegale Beschneidungsaktivitäten gemeldet werden.

Unterstützen Sie unsere Arbeit gegen Zwangs- und Mädchenbeschneidungen und somit gegen Genitalverstümmelung! Ihre Spende kommt da an wo sie gebraucht wird!

Kennwort: SL03 Ngoyila PUSH Sierra Leone

IBAN Spendenkonto: DE03 3706 0193 0000 9988 77
Pax-Bank BIC GENODED1PAX

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
sind weltweit ca. 140 Millionen Mädchen und Frauen von FGM (Female Genital Mutilation) betroffen. Weibliche Genitalverstümmelung verletzt sowohl zivile und politische wie auch soziale und kulturelle Menschenrechte von Frauen wie das Recht auf physische Unversehrtheit, das Recht auf Leben und reproduktive Gesundheit, aber auch das Recht auf Bildung und Selbstbestimmung der Frauen.” amnesty international.

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Revue des Internationales Vernetzungstreffen zu Inklusiver Bildung 2021

Vom 25.10.-29.10.2021 war es endlich so weit: Nach wochenlanger Vorbereitung in Kooperation mit MIET Africa aus Durban/Südafrika, konnten wir all unsere Projektpartnern treffen, um uns über Herausforderungen, Ideen und Lösungen für inklusive Schulbildung austauschen. Coronabdingt fand der Austausch diesmal digital statt. Begrüßen durften wir Partner aus Kamerun, Ghana, Burkina Faso, Niger, Tansania, Äthiopien, Mosambik und Südafrika. Die erste Konferenzhälfte stand ganz im Zeichen des Austausches der verschiedenen Organisationen untereinander. Jedes Projekt legte dabei seinen Schwerpunkt auf ein anderes Thema und diskutierte Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten mit den Teilnehmenden. In der zweiten Hälfte der Woche kamen Expert*innen aus den Bereichen Politik und Wissenschaft zu Wort. In Vorträgen und Paneldiskussionen teilten u.a die Mitarbeiterinnen des British Council in Südafrika, die Leiterin der Behörde für Inklusion in Burkina Faso und mehrere Professoren aus verschiedenen Ländern ihr Wissen und beleuchteten die Thematik aus neuen Perspektiven.

 

Die Stimmung während der gesamten Konferenz war geprägt von einer herzlichen und unterstützenden Atmosphäre. Alle Präsentationen, sowie die Dokumentation sollen demnächst allen Partnern und Interessierten über unsere Homepage zugänglich gemacht werden. Weitere digitale Austauschtreffen sind geplant. Bei Interesse an einer Teilnahme können Sie uns gerne kontaktieren.

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Zum Internationalen Tag der Bildung

Heute ist Internationaler Tag der Bildung. Mit der Verabschiedung der Globalen Nachhaltigkeitsagenda hat die Weltgemeinschaft sich verpflichtet, bis 2030 für alle Menschen eine hochwertige inklusive und chancengerechte Bildung sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen sicherzustellen. Die UNESCO koordiniert die Umsetzung dieses Ziels. Daran erinnert jedes Jahr am 24. Januar der INTERNATIONAL DAY OF EDUCATION.

Die UNESCO koordiniert die Umsetzung dieser Globalen Agenda Bildung 2030, die Umsetzung der SDG 4, im Rahmen der Vereinten Nationen. Als einzige Organisation leistet sie zudem ein weltweites Monitoring über die Fortschritte in der Bildung. Mit ihrem umfassenden Bildungsverständnis, ihren innovativen Bildungskonzepten und ihrem breiten Netzwerk von Kontakten in Bildungswissenschaft, -politik und -praxis leistet sie einen einzigartigen Beitrag zur Verbesserung der Bildung weltweit.

Die africa action unterstützt Bildungsprojekte in Burkina Faso, Äthiopien, Niger, Tansania, Ghana und Südafrika vom Kindergarten bis zu Sekundarstufe, außerschulische Bildungsprojekte, sowie Fortbildungen. Dabei setzen wir auf eine Bildung für alle und leben Inklusion.

Ende letzten Jahres ereignete sich im Niger eine schreckliche Tragödie: Drei strohgedeckte Klassenräume einer Vorschule hatten Feuer gefangen und 28 Kinder im Alter von 3-8 Jahren waren dabei ums Leben gekommen. Wir berichteten darüber. Wenn Sie uns helfen möchten, die neue Vorschule in Maradi mit Bänken und Tischen auszustatten und den Familien, die ein Kind verloren haben, Hoffnung schenken wollen, freuen wir uns über Ihre Spende auf das Konto der africa action mit dem Kennwort:

NE 06 Hilfe nach Schulbrand in Maradi, Niger“:

IBAN Spendenkonto: DE03 3706 0193 0000 9988 77
Pax-Bank BIC GENODED1PAX

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Neuigkeiten aus unserem Inklusionsprojekt in Südafrika

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Unterstützen Sie die Kinder in Burkina Faso

Die Gemeinde Nouna befindet sich im Westen Burkina Fasos und zählt zur „Zone Rouge“ – ein definierter Bereich an den Grenzen Burkina Fasos zu den Nachbarländern. In diesem Bereich ist die Gefahr von terroristischen Anschlägen und Überfällen besonders hoch.

Unter diesen schwierigen Umständen leistet unser Projektpartner, die Schwesternschaft „Filles de la Charité de Saint Vincent de Paul“ beindruckende Arbeit, in dem sie sich für die Schwächsten in der Gemeinde einsetzt. Seit mehreren Jahren sind sie aktiv im Bereich der Gemeindenahmen Rehabilitation und betreiben zudem eine Grundschule, die explizit auch Kindern mit Behinderung offensteht.

Im Rahmen des Länderübergreifenden Projektes „Equity from the Start“, dass die Vernetzung und die Stärkung verschiedener Akteure im Bereich der inklusiven Bildung forciert, bauen wir gemeinsam mit den Schwestern einen inklusiven Kindergarten, der das Angebot der Schwestern erweitert.

Mit Hilfe von Screening Aktivitäten in den Dörfern der Gemeinde Nouna haben die Schwestern bislang über 100 Kinder im Alter von 2-16 Jahren registrieren können, die wegen unterschiedlichen körperlichen und psychischen Einschränkungen Defizite in der Bildung aufweisen. Die Einschränkungen sind divers und reichen von Hörschädigungen über Sehfehler, Epilepsie und Sprachstörungen bis hin zu geistigen Behinderungen. Manche Kinder benötigen eine Brille, andere ein paar Gehhilfen, die meisten benötigen jedoch zusätzlichen Nachhilfeunterricht, um dass, was sie bisher in der Schule verpasst haben, aufzuholen oder medizinische Betreuung, die es Ihnen ermöglicht, dem Unterricht folgen zu können.

Die Familien der identifizierten Kinder verfügen zumeist nicht über ausreichende finanzielle Mittel, um den Kindern die Unterstützung zu gewähren, die sie benötigen. Dieser Umstand führt häufig dazu, dass sich eine Behinderung verschlimmert und manchmal ein Punkt erreicht wird, an dem Hilfe zu spät kommt um noch wirksam zu sein. Dies zeigt auch, wie sehr Behinderung und Armut sich gegenseitig bedingen.

Wir sind daher auf Ihre Hilfe angewiesen – unterstützen Sie Kinder mit Behinderung in der Region Nouna mit Ihrer Spende. Gemeinsam können wir ihnen so die Chance geben, durch Bildung ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Wir freuen uns über Ihre Spende auf das Konto der africa action mit dem Kennwort:

„BF22 Unterstützung für Kinder mit Behinderung in Nouna“

IBAN Spendenkonto: DE03 3706 0193 0000 9988 77

Pax-Bank BIC GENODED1PAX

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Die neue Weiter Sehen ist erschienen

Mit der vierteljährlich erscheinenden Weiter Sehen berichten wir über unsere Projekte. Die Aktuelle Ausgabe gleich hier zum Download.

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Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Zwangs- und Mädchenbeschneidung

Im Projekt Ngoyila PUSH unterstützt die africa action Dorfgemeinschaften im Kampf gegen Zwangs- und Mädchenbeschneidungen in Sierra Leone.

Isata Kamara alias “Mama G” und die von ihr gegründete Organisation Ngoyila versuchen, der Zwangs- und Mädchenbeschneidung durch Aufklärung und Kontrolle entgegenzuwirken. Mehrfach haben sie Zwangs- und Mädchenbeschneidungen verhindert. Auch klärt Ngoyila Frauen und Kinder sowie vulnerable Menschen über ihre Rechte auf und begleitet Betroffene bei den notwendigen rechtlichen Schritten. Ein drittes Wirkungsfeld besteht in der Gründung und Betreuung der Spar-Kreditgruppen: Village Saving and Loan – Gruppen. Ziel ist es alternative Beschäftigungsprogramme für die Frauen zu schaffen, die die Beschneidungen durchführen, denn ohne Beschneidungsrituale verlieren diese ihre Einkommensgrundlage. Mit den Spar-Kreditgruppen unterstützen wir Beschneiderinnen und helfen ihnen andere Einkommensquellen zu schaffen.

Unabhängig von dem Projekt führt Ngoyila weiterhin die Meetings durch und schaltet sich ein, wenn ihnen Gewaltfälle gegen Frauen, Kinder oder andere vulnerable Menschen sowie illegale Beschneidungsaktivitäten gemeldet werden.

Unterstützen Sie unsere Arbeit gegen Zwangs- und Mädchenbeschneidungen und spenden Sie an:

Kennwort: SL03 Ngoyila PUSH Sierra Leone

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Neues aus Niger

Vergangenes Wochenende erreichten uns aktuelle Bilder vom Anne de Segliére von Espoir Niger und zeigen das Sozial- und Schulzentrum TIBIRI von Sr. Catherine aus Maradi, Niger. Anne de Segliére war im Oktober diesen Jahres vor Ort.

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Die neue Weiter Sehen ist erschienen

Mit der vierteljährlich erscheinenden Weiter Sehen berichten wir über unsere Projekte. Die Aktuelle Ausgabe gleich hier zum Download.