Das Augenzentrum in Boulsa/Burkina Faso hat seine Tätigkeit Anfang November 2021 aufgenommen. Die Geräte wurden von einem Techniker installiert, der für die Wartung in Krankenhäusern arbeitet.
Die Bilder zeigen die bereits installierten Geräte, teilweise auch im Einsatz.
Was wäre die africa action ohne unsere fleißigen Helfer*innen der Geschäftsstelle in Bergheim. Das Team bereitet aktuell den Versand der frisch gedruckten Weiter Sehen vor. Bald schon erhalten Sie die neue Ausgabe in Ihrem Briefkasten.
Ein herzliches DANKE an Frau Kawczynski, Frau Thiesen, Frau Matzen, Frau Knoop und Herrn und Frau Schmidt.
Vergangenes Wochenende erreichten uns aktuelle Bilder vom Anne de Segliére von Espoir Niger und zeigen das Sozial- und Schulzentrum TIBIRI von Sr. Catherine aus Maradi, Niger. Anne de Segliére war im Oktober diesen Jahres vor Ort.
Nach dem Ausscheiden von Herrn Prof. Dr. Rüttgers als Vorsitzender der Stiftung hat sich durch seine Vermittlung
Frau Ursula Heinen-Esser, die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
zur Verfügung gestellt, die Geschicke der Stiftung “Weiter Sehen” ab sofort zu leiten. Frau Heinen-Esser stammt aus Köln, wo sie auch nach dem Abitur Volkswirtschaft studierte und erfolgreich abschloss. Ihre umfangreichen Tätigkeiten können hier nur unvollständig und kurz umrissen werden: Redakteurin der Wirtschaftszeitung, Abteilungsleitung in der CDU-Geschäftsstelle, Mitglied des Bundestages von 1998 bis 2013, Stellvertretende Landesvorsitzende, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Leitung der deutschen Delegation bei der UN-Klimaschutzkonferenz 2013 in Warschau, mehrfache Tätigkeit in Fragen der Reaktorsicherheit und Endlagerung, und seit 2018 Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Die africa action Deutschland e.V. kann sich glücklich schätzen, mit Frau Heinen-Esser eine so hochqualifizierte Mitarbeiterin gewonnen zu haben.
Unser herzlicher Dank gilt aber auch Herrn Prof. Dr. Rüttgers für die Mitbegründung und den jahrelang erfolgreichen Vorsitz der Stiftung „Weiter Sehen“. Wir wünschen ihm weiter alles Gute. Natürlich geht unser Dank auch an Herrn Arntz, der durch seine stetige Unterstützung und engagierte Mitarbeit die Geschicke der Stiftung mitbestimmt hat.
Seit 2013 erscheint der Newsletter „Hier und Dort“. Heute erscheint die 100. Ausgabe!Der Freundeskreis Wiesbaden informiert aus den Projektorten im Sahel und von hiesigen Aktivitäten. Der Newsletter geht aktuell an 370 Freunde, Förderer, Spender und Partner in den Projektländern des Freundeskreises Wiesbaden. Im Fokus der aktuellen Newsletter-Ausgabe stehen die Operationskampagnen in Burkina Faso.
Das Augenzentrum „St. Therese“ in Garango veranstaltete vom 18. bis 21. Oktober eine OP-Kampagne. Diese wurde organisiert und geplant vom Behinderten- und Entwicklungsprogramm der OCADES (Caritas) Tenkodogo. 69 Personen konnten von einem kompetenten und engagierten Team von Augenheilkräften erfolgreich operiert werden. Die Patientinnen und Patienten kamen aus Garango sowie aus umliegenden Orten der Provinz Boulgou.
Die africa action / Deutschland e.V. unter der Lupe: Im Jahresbericht 2020 legen wir Rechenschaft ab. Der Bericht erläutert, wie die Arbeit der africa action finanziert wird und wo und wie Spendengelder eingesetzt werden.
Die neue Bäckerei ist fertiggestellt und die ersten Brote sind gebacken. Die Schwestern sind überglücklich über den Ende 2020 begonnen Bau und die Unterstützung der africa action und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Somit kann die Ernährungssituation im Niger wesentlich verbessert werden.
Ghana ist eines der führenden Anbau- und Exportländer von Rohkakao, Schokolade wird dort bisher allerdings kaum produziert. Ein Großteil der Wertschöpfung geschieht bei der Verarbeitung in Europa, während viele Kakaofarmer*innen in Armut leben. Das deutsch-ghanaische Unternehmen fairafric will das ändern.
fairafric bezieht Bio-Kakaobohnen von Yayra Glover, einem sozial engagierten Unternehmer und ghanaischen Biokakao-Pionier. Der Händler setzt sich für die Verbesserung der Lebensverhältnisse bei den Kakaoproduzent*innen und gegen Kinderarbeit ein. Er kauft Kakaobohnen von 1400 Kleinbäuer*innen, die Kakao in Mischwirtschaft anbauen, und organisiert Schulungen im Bio-Anbau. Durch den Verzicht auf Pestizide verbessert sich auch die gesundheitliche Situation der Bäuer*innen.
Sie erlernen neue Anbaumethoden, um die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern. Statt der klassischen Fair Trade Prämie zahlt fairafric den Bäuer*innen zusätzlich zum Preis für die Kakaobohnen eine Bio-Prämie von 600 US$ pro Tonne, wodurch sie ihr Haushaltseinkommen erheblich steigern können. Die Prämie ermöglicht den Produzent*innen, mehr in die Ausbildung ihrer Kinder zu investieren und Zukunftsperspektiven zu entwickeln.
Die Schokolade gibt’s jetzt auch in unserem Weltladen. Greifen Sie zu!
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