Contacts

92 Bowery St., NY 10013

thepascal@mail.com

+1 800 123 456 789

Heading
Allgemein

Webinar von SHOFCO

Am 26.02.2026 veranstaltete SHOFCO der Projektpartner von africa action ein besonderes vierteljährliches Webinar im Vorfeld des Internationalen Frauentags.

Förderer, Vorstandsmitglieder und Mitarbeitende kamen zusammen, um einen ehrlichen Einblick in die konkrete Arbeit für Geschlechtergerechtigkeit von SHOFCO vor Ort in Kenia zu erhalten.

Moderiert wurde das Gespräch von Chief Advancement Officer Katherine Potaski. Zu Gast waren Angela Ng’etich, die SHOFCOs Arbeit an der Schnittstelle von Geschlechtergerechtigkeit, Existenzsicherung und Gemeindeführung leitet, sowie Caroline Sakwa, Head of Gender and Inclusion bei SHOFCO. Sie verantwortet ein landesweites Team aus Fallmanager:innen, Berater:innen und Gender-Champions, das Überlebende geschlechtsspezifischer Gewalt unterstützt.

 

Hier eine kurze Zusammenfassung für Sie: 

  1. Die Realität ist alarmierend. In Kenia haben 34 % der Frauen im gebärfähigen Alter körperliche Gewalt erlebt. 90 % aller Fälle geschlechtsspezifischer Gewalt (GBV) betreffen Frauen und Mädchen. Die Quote von Teenagerschwangerschaften liegt bei 15 % – mit Schulabbrüchen und einer Verschärfung von Armut als Folge.
  2. SHOFCOs Ansatz ist ganzheitlich. Wird ein Fall gemeldet – über Gender-Champions, eine Hotline, persönliche Vorsprache oder Partnerorganisationen – bietet das Team umfassende Unterstützung: medizinische Versorgung, psychosoziale Beratung, Anzeige bei der Polizei, Begleitung zu Gerichtsverfahren, sichere Unterbringung sowie Vermittlung in Bildungs- und Einkommensprogramme.
  3. Die Zahlen sprechen für sich. Zwischen Juni 2024 und Dezember 2025 erreichte SHOFCO über 50.000 GBV-Fälle, vergab 6.500 Stipendien an Mädchen, ermöglichte 800 jungen Müttern die Rückkehr in die Schule und arbeitet mit mehr als 5.500 Gender-Champions, die täglich Normen in ihren Gemeinden verändern.
  4. SHOFCO ist mittlerweile an 10 % aller Verurteilungen in GBV-Fällen in Kenia beteiligt – und das in nur 15 der 47 Bezirken des Landes.
  5. Männer sind Teil der Lösung. Durch männliche Vorbilder, Gemeindedialoge sowie die Einbindung religiöser und lokaler Führungspersonen macht SHOFCO die Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt zu einer gemeinsamen gesellschaftlichen Verantwortung – nicht zu einem reinen „Frauenthema“.

Wenn Sie sich das ganze Webinar anschauen wollen, klicken Sie gerne auf den Button

 

Wenn Sie SHOFCO mit einer Spende unterstützen möchten, besuchen Sie gerne die eigene Website: www.shofco.de oder nutzen Sie die folgenden Kontodaten:

Empfänger:

africa action / Deutschland e.V.

IBAN: DE 50370601930032846041

Stichwort: SHOFCO

news
Allgemein

Die neue HIER und DORT zum Download

Die aktuelle Ausgabe der HIER und DORT des Freundeskreis Wiesbaden ist ab sofort zum Lesen oder Download bereit. Erfahren Sie mehr über die neuesten Entwicklungen in unseren Projektländern, wie z.B. über:

apply-online-gdcd979541_1920
Allgemein

Stellenausschreibung: Geschäftsführung (m/d/w)

30 Wochenstunden | Bergheim bei Köln | zunächst befristet

Die africa action / Deutschland e.V. (aa/D) ist eine gemeinnützige und mildtätige
Nichtregierungsorganisation. Seit 1983 engagieren wir uns für Gesundheit, Bildung und Inklusion von Menschen in Afrika. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen setzen wir Projekte mit einem jährlichen Volumen von rund zwei Millionen Euro um.

Unser Verein wird von einem ehrenamtlichen Vorstand und engagierten Mitgliedern getragen. Ein motiviertes hauptamtliches Team von derzeit vier Mitarbeitenden steuert die operative Arbeit. Zur Weiterentwicklung unserer Organisation suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt, idealerweise zum 01. April 2026, eine engagierte und verantwortungsbewusste Persönlichkeit als Geschäftsführung (m/w/d).

Ihre Aufgaben

• Leitung der Geschäftsstelle und Führung des hauptamtlichen Teams
• Strategische Weiterentwicklung des Vereins gemeinsam mit dem Vorstand
• Budgetplanung, Controlling und wirtschaftliche Steuerung
• Fördermittelakquise, Antragstellung und Projektbegleitung sowie Fundraising
• Vertretung des Vereins gegenüber Fördermittelgebern, Partnern und Öffentlichkeit
• Organisation einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Vorstand, Mitgliedern und Geschäftsstelle, gelegentliche Sitzungen auch an Wochenenden / Abenden
• Weiterentwicklung interner Strukturen und Prozesse

Gelegentliche Dienstreisen im In- und Ausland sind Teil der Tätigkeit.

Das bringen Sie mit

• Abgeschlossenes Studium im wirtschafts-, rechts- oder sozialwissenschaftlichen Bereich oder vergleichbare Qualifikation
• Mehrjährige Berufserfahrung in verantwortlicher Position sowie im gemeinnützigen oder entwicklungspolitischen Umfeld
• Erfahrung im Fördermittelmanagement und in der Budgetsteuerung
• Führungsstärke, Organisationsgeschick und strategisches Denken
• Hohe Motivation, Belastbarkeit und Teamfähigkeit
• Sehr gute Englisch- und Französischkenntnisse
• Sichere IT-Anwenderkenntnisse

Das bieten wir

• 30 Wochenstunden, später nach Finanzlage und Bedarf ggf. auch Vollzeit möglich
• Vergütung in Anlehnung an den TVöD
• Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet und kann bei entsprechender Eignung entfristet werden, da wir eine langfristige Zusammenarbeit anstreben!
• Dienstort Bergheim (Rhein-Erft-Kreis)

Wenn Sie Interesse haben unsere verantwortungsvolle Arbeit zu unterstützen, senden Sie eine aussagekräftige Bewerbung mit entsprechenden Nachweisen per E-Mail (bitte nur EINE pdf-Datei mit einem maximalen Datenumfang von 15 GB) bis zum 20.03.2026 an: klaus.jahn@africa-action.de 

Die Vorstellungsgespräche werden in unserer Geschäftsstelle in Bergheim/Erft stattfinden. Reisekosten können leider nicht erstattet werden.

news
Allgemein

Die neue HIER und DORT zum Download

Die aktuelle Ausgabe der HIER und DORT des Freundeskreis Wiesbaden ist ab sofort zum Lesen oder Download bereit. Erfahren Sie mehr über die neuesten Entwicklungen in unseren Projektländern, wie z.B. über:

  • Ophthalmologisches Zentrum Zorgho/Burkina Faso
  • Neue Projekte in Burkina Faso in der Planung
 
news
Allgemein

Die neue HIER und DORT zum Download

Die aktuelle Ausgabe der HIER und DORT des Freundeskreis Wiesbaden ist ab sofort zum Lesen oder Download bereit. Erfahren Sie mehr über die neuesten Entwicklungen in unseren Projektländern, wie z.B. über:

 
Beatrice_Atieno_SL_Salon_012
BildungInklusion

Unser Projektpartner SHOFCO ist in den deutschen Nachrichten

Unser Projektpartner SHOFCO zeigt, wie Menschen in Kenias Slums ihre Zukunft selbst gestalten.

Mit Bildungsprogrammen, wirtschaftlicher Unterstützung und Perspektiven für Jugendliche entsteht Wandel direkt aus der Gemeinschaft.

Die dpa-Auslandskorrespondentin besuchte das Projekt vor Ort und schrieb einen Artikel, der in über 150 Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz, darunter die Süddeutsche Zeitung, erschienen ist.

Der Beitrag verdeutlicht eindrücklich: Nachhaltige Entwicklung wächst aus der Kraft der Menschen selbst.

 

Wenn Sie SHOFCO mit einer Spende unterstützen möchten, besuchen Sie gerne die eigene Website: www.shofco.de oder nutzen Sie die folgenden Kontodaten:

Empfänger:

africa action / Deutschland e.V.

IBAN: DE 50370601930032846041

Stichwort: SHOFCO

 

news
Allgemein

Die neue HIER und DORT zum Download

Die aktuelle Ausgabe der HIER und DORT des Freundeskreis Wiesbaden ist ab sofort zum Lesen oder Download bereit. Erfahren Sie mehr über die neuesten Entwicklungen in unseren Projektländern, wie z.B. über:

 
 
WeiterSehen
BildungGesundheitInklusion

Die neue Weiter Sehen ist erschienen

Mit der vierteljährlich erscheinenden Weiter Sehen berichten wir über unsere Projekte. Die Aktuelle Ausgabe gleich hier zum Download.

news
Allgemein

Die neue HIER und DORT zum Download

Die aktuelle Ausgabe der HIER und DORT des Freundeskreis Wiesbaden ist ab sofort zum Lesen oder Download bereit. Erfahren Sie mehr über die neuesten Entwicklungen in unseren Projektländern, wie z.B. über:

 
 
1670002036721a
BildungInklusion

Warum ich noch immer in Kamerun bin?

Frau Dr. Herz ist seit Jahrzehnten in Kamerun im Breich der Augengesundheit tätig. Sie schreibt regelmäßige Rundbriefe. Den aktuellen Rundbrief möchten wir gerne an dieser Stelle teilen:

Viele Rundbrief Leser fragen mich warum ich so viele Jahre in Kamerun geblieben bin und ich dort trotz der schwierigen Situation immer noch bleibe und sogar noch gerne bleibe. 

Mit diesem Rundbrief will ich versuchen dies zu erklären. Der Hauptgrund ist natürlich meine Arbeit als Augenärztin und Leiterin von im Lauf der Jahre drei Augenkrankenhäusern von denen ich zwei gegründet und von Grund an mit jeweils vielen Aussenstationen aufgebaut habe. Das bedeutet nicht nur medizinische Arbeit aber auch Mit-Architektin und Bauleiterin sein. Dazu kommt die oft sehr schwierige Organisation von allen benötigten Materialen, Unterhandlungen mit Behörden für Genehmigungen, Anheuern der Arbeiter und vieles andere, das in Deutschland durch verschiedene Beauftragte getan wird. Oft ist Krisenmanagement notwendig.

Immer lerne ich noch dazu, auch jetzt noch. Ohne die Unterstützung und die intensive Zusammenarbeit mit meinen Mitarbeitern wäre dies alles nicht zu bewältigen. 

Wir sind in unserer Klinik zu einer Gemeinschaft zusammen gewachsen, die exemplarisch für die kamerunische Gesellschaft ist. Diese Gesellschaft ist nicht individualistisch sondern kollektiv ausgerichtet. Das bedeutet, dass das Wohlergehen des Einzelnen auch das Wohlergehen seiner Gemeinschaft bedeutet. So haben unsere Mitarbeiter, wie schon in früheren Briefen erzählt, viele Kinder aus ihrer Großfamilie aber auch Nichtverwandte aus dem von kriegerischen Handlungen erschütterten Nord- und Sued Westen des Landes aufgenommen. Trotz beengter Wohnverhältnisse und oftmals knapper Kasse wird diese Gastfreundschaft als beinahe selbstverständlich betrachtet. Ausser ab und zu einem Korb Jams oder Erdnuessen steht dem kaum eine Vergütung gegenüber.

Was das Leben hier angenehm macht ist u.a.das Motto: “il faut supporter”, “das muss man eben aushalten”.

Diese Grundhaltung der Kameruner zeigt sich bei den vielen Widrigkeiten des täglichen Lebens vom häufigen Ausfall des Stroms oder der Wasserversorgung, bei übervollen Transportmitteln, bei Autopannen, bei
Hitzewellen mit Trockenheit, bei übermässigen Regenfällen – oder auch ganz banal, bei Zahnschmerzen. Man muss durchhalten und nicht all zu viel klagen.

Hier bestimmt die soziale Interaktion das Leben; der Mensch steht im Mittelpunkt. Trifft man z. B. auf der Strasse oder beim Einkaufen jemanden, den man kennt, beginnt man gewöhnlich eine kleine Plauderei. Man erkundigt sich nach der jeweiligen Gesundheit, die der Familie, fragt nach Neuigkeiten aus dem Dorf, tauscht sich aus, nimmt sich Zeit füreinander und hört einander zu. Noch nie habe ich gehört, dass jemand sagt er /sie habe keine Zeit oder er /sie sei in Eile. EarPods, die die Aussenwelt abschirmen, sind glücklicherweise noch eine Ausnahme.

Ein kamerunisches Sprichwort lautet: “The more we are together the happier we are”. Frei übersetzt: ‘ Zusammensein macht glücklich’.

Das zeigt sich am Besten bei den vielen Festen, welche die Kameruner feiern, am liebsten feiern sie tagelang. Meistens helfen die Gäste mit. Sie arrangieren die Tische und Stühle, helfen beim Kochen oder beim Servieren der Mahlzeiten. Mich erstaunt noch immer wie die Organisatoren es schaffen jedesmal genug Essen und Trinken zu beschaffen auch fuer unvorhergesehene Gäste. Ein Fest ohne Singen und Tanzen ist in Kamerun kein Fest. Niemand bleibt auf seinem Stuhl sitzen. Selbst die gebrechlichsten Alten bewegen sich mit kleinen Bewegungen im Rhythmus mit.

Nach dem Feiern wird den auswärtigen Gästen selbstverständlich einen Schlafplatz angeboten. Mit der fast sprichwörtlichen Kameruner Gastfreundschaft werden Matratzen zwischen den Möbelstücken ausgerollt. Irgendwo passt immer noch jemand dazwischen, mit den Kindern teilt man sich die Matratze. Man arrangiert sich und schickt sich nach den Gegebenheiten.


Für mich als Mitteleuropäerin ist das Leben in Kamerun eine dauernde Lehre in Lebenskunst.

Elisabeth Herz